17 Sep 2019 - MUSEUM DER MODERNE MOVING FORWARD

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Museum der Moderne schreitet voran

BERLIN, 17. Sept 2019 – Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am 16. September die für den Kulturetat zuständigen Abgeordneten des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags über die Termin- und Kostenplanung für das Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin informiert. Die jetzt vorliegende Berechnung geht von Baukosten in Höhe von 364,2 Mio. Euro für den Neubau aus. Auf Basis der nun konkretisierten Planungen ist die Fertigstellung des Gebäudes für 2026 vorgesehen. Der erste Spatenstich wird in den kommenden Wochen erfolgen.

 

Das Museum der Moderne wird die Neue Nationalgalerie ergänzen. Beide Häuser werden in Zukunft ein angemessen großer Standort für die Kunst des 20. Jahrhunderts sein. Mit dem Neubau werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die international bedeutenden Bestände der Nationalgalerie gezeigt und die Angebote der Sammler Marx, Pietzsch und Marzona angenommen werden können. Inzwischen hat auch der Künstler Gerhard Richter zugesagt, eine große Zahl an Werken für einen eigenen Richter-Saal im neuen Museum zur Verfügung zu stellen.

 

Jacques Herzog sagt: „Das Museum des 20. Jahrhunderts ist eine eigenständige Architektur, wie die Neue Nationalgalerie von Mies und die Philharmonie von Scharoun. Außer seiner Funktion für die Präsentation von Kunst hat es aber noch eine andere, ganz wesentliche Aufgabe: Das Verbinden und Vernetzen der umliegenden Gebäude und Außenräume zu einem städtebaulichen Ganzen - einem Kulturforum für das 21.Jahrhundert. Wir haben – gemeinsam mit Bauherrschaft und Nutzern – entscheidende Fortschritte gemacht: große Tore und Eingänge schaffen eine räumliche Verbindung zwischen dem Museum und den umliegenden Plätzen und Straßenräumen. Der Ost-West-Boulevard ist ein öffentlicher Weg durch das Gebäude. Das weite Giebelfeld wendet sich hin zur Philharmonie und zum Kammermusiksaal. Die Nordfassade ist großflächig verglast und ermöglicht direkte Blickbezüge vom Museum auf den Scharounplatz und auf die Potsdamer Straße. Gleichzeitig wird das Museum von außen erlebbar. Kurz: Das Museum wird Teil des Lebens auf dem Platz, dem Herzstück des Kulturforums.“

Museum der Moderne moving forward

BERLIN, GERMANY, 17 Sept 2019 – Monika Grütters, Minister of State for Culture, informed the members of the budget committee of the German Bundestag responsible for the cultural budget about the schedule and cost planning for the Museum of the 20th Century in Berlin. The calculation assumes construction costs of 364.2 million euros for the new building. On the basis of the now concrete plans, completion of the building is scheduled for 2026. The ground-breaking ceremony will take place in the coming weeks.

 

The Museum der Moderne will complement the Neue Nationalgalerie. Both buildings will form a location of appropriate size for 20th century art. The new building will create the conditions for displaying the internationally significant collection of the Nationalgalerie and accepting the offers of the collectors Marx, Pietzsch and Marzona. In the meantime, the artist Gerhard Richter has also agreed to make a large number of his works available for a Richter Hall in the new museum.

 

Jacques Herzog: "The Museum of the 20th Century is an independent work of architecture, like Mies's Neue Nationalgalerie and Scharoun's Philharmonie. In addition to its function for the presentation of art, however, it also has another, very important task: connecting and crosslinking the surrounding buildings and exterior spaces to form an urban whole - a cultural forum for the 21st century. Together with the client and users, we have made decisive progress: large gates and entrances create a spatial link between the museum and the surrounding squares and street spaces. The East-West Boulevard is a public path through the building. The wide tympanum turns towards the Philharmonie and the Chamber Music Hall. The north façade is extensively glazed and allows direct views from the museum to Scharounplatz and Potsdamer Strasse. At the same time, the museum can be experienced from the outside. In short: the museum becomes part of life on the square, the heart of the Kulturforum".